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ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Fortschritt - aber wohin?
.vernetzt# - Das Zukunftscamp 2013 vom 25. bis 28. September 2013 auf Kampnagel, Hamburg
Visionen, Diskussionen, Kultur und Workshops

Hamburg (ots)

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius lädt gemeinsam mit der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel ins .vernetzt#-Zukunftscamp 2013. Präsentiert wird ein vielfältiges Programm zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft rund um die Frage: Was bedeutet Fortschritt für uns? Robert Skidelsky (UK), Bruno Beltrao (BR), Ralf Fücks, Juli Zeh, Keith Hennessy (USA), Markus Gabriel und viele weitere Gäste bringen Impulse und Ideen mit.

Eine gelingende Gesellschaft braucht eine sinnstiftende Fortschrittsidee. Seit der Moderne haben wir diesen Sinn zumeist in Expansion, Wachstum und technischem Fortschritt gefunden. Doch vor dem Hintergrund sich häufender Krisen wachsen auch die Zweifel an diesen Idealen. Befinden wir uns in einem Wachstumswahn, der uns den Blick auf die Ökonomie des guten Lebens verstellt, wie es der britische Wirtschaftswissenschaftler Lord Robert Skidelsky postuliert? Fest steht, Fortschritt wird zunehmend ambivalent gesehen - Anlass für uns, über neue, zukunftsfähige Fortschrittskonzepte zu diskutieren!

Das .vernetzt#-Zukunftscamp 2013 fragt: Wie wollen wir morgen leben? Wie definieren wir Wohlstand im digitalen, immer stärker immateriellen Zeitalter? Brauchen wir einen Green New Deal oder radikalen Verzicht? Was bringt uns eine direktere Demokratie? Kann technischer Fortschritt gesellschaftliche Krisen lösen? Welche Potenziale birgt das World Wide Web mit seinen Freiheits-, Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten - und welche Gefahren?

"Unsere digitale Generation steht vor der Herausforderung, ein Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell zu entwerfen, das ökonomisch funktioniert und sinnstiftend gelingen kann. Wir entwickeln Antworten und Lösungen zusammen mit Experten und dem Publikum", beschreibt Daniel Opper, Projekt-leiter der Initiative .vernetzt# der ZEIT-Stiftung, das Vorhaben.

Das viertägige Zukunftscamp bietet Raum für kreative Lösungen. In 25 ganz unterschiedlichen Veranstaltungen - von der Tanzperformance über Workshops und Science Slam hin zu Vorträgen und Podiumsdiskussionen - entwerfen namhafte Experten zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Fortschrittsideen. Den Höhepunkt bildet am Samstag, den 28. September, das ganztägige Fortschritts-Camp mit Diskussionen, Workshops und Kultur. Zum Auftakt spricht um 11.00 Uhr Robert Skidelsky (UK), es folgt die Vorstellung des Projekts ZERO City.

Das komplette Programm, alle Referentinnen und Referenten sowie weitere Informationen finden Sie unter www.vernetzterleben.de und auf Facebook www.facebook.com/vernetzterleben.

Das Zukunftscamp ist offen für alle, der Eintritt mit Ausnahme der gekennzeichneten Kulturveranstaltungen frei. Anmeldung bzw. Tickets: www.vernetzterleben.de

Die Initiative .vernetzt# der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius wurde 2011 gegründet. Internet und Globalisierung verändern unser Leben radikal: Neue Ideen von Kunst und Kultur, politischer Partizipation und Gemeinwesen, Arbeit und Ökomomie, Stadt und Öffentlichkeit entstehen. .vernetzt# sucht nach Antworten auf die Frage: Wie wollen wir leben in unserer globalisierten, vernetzten Welt? Gemeinsam mit bestehenden Initiativen in Hamburg lädt .vernetzt# zu Themenabenden, Workshops und Camps ein. Mehr Informationen zu den Aktivitäten von .vernetzt# finden Sie unter www.vernetzterleben.de.

Einen Überblick über die Arbeit der ZEIT-Stiftung bietet www.zeit-stiftung.de.

Das Zukunftscamp ist ein gemeinsames Projekt der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel. Es thematisiert Zukunftsfragen der digitalen Gesellschaft, vor allem aber eröffnet es Gestaltungsräume. Theateraufführungen gehören ebenso zum Geschehen wie Mitmach- und Vortragselemente.

Pressekontakt ZEIT-Stiftung

Büro Elbgold, Kerstin Domscheit
Tel: 040-419 12 670 oder mobil 0160-15 27 533
E-Mail: info@elbgold.biz

Original-Content von: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, übermittelt durch news aktuell

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