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NRZ: Blitzer-Marathon fürs Image - Kommentar von Michael Minholz

Essen (ots)

Jede Initiative, die die Zahl der Verkehrstoten senken hilft, ist eine gute Initiative. Es lässt sich also nichts dagegen sagen, wenn Innenminister Jäger seine vor einigen Wochen begonnene Kampagne forciert, den Rasern auf den Straßen an Rhein und Ruhr Einhalt zu gebieten. Man wird allerdings den Verdacht nicht los, dass der 24-stündige Blitzer-Marathon zwischen Bonn und Bielefeld durchaus ein bisschen das Image des SPD-Politikers aufpolieren soll. Nach dem Motto: Tue Gutes und rede drüber. Ob allerdings bei Menschen mit Bleifuß-Gen durch eine derart kurzfristige Aktion tatsächlich ein Umdenken eintritt, darf bezweifelt werden. Sie werden sich am Freitag und Samstag ein bisschen zurückhalten und fortan wieder aufs Pedal treten. Echte Fortschritte ließen sich vermutlich nur dann erzielen, wenn die Debatte über eine Ausweitung von Tempolimits wieder Fahrt aufnähme. Das gilt nicht nur für maximale 130 km/h Autobahnen (wie inzwischen auch von der Polizeigewerkschaft gefordert). Das gilt zudem für mehr Tempo-30- oder Tempo-40-Zonen innerorts - zumindest dort, wo es nachgewiesenermaßen Unfallbrennpunkte gibt. Aber daran dürfte sich noch so manche Politikergeneration die Zähne ausbeißen.

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