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Rheinische Post: Hoffen auf den Neubeginn

Düsseldorf (ots)

Von Thomas Wels
Ein Wunder ist es nicht, wenn Unternehmenschefs sich für Reformen 
aussprechen. Und doch ist das, was die Eigentümer-Unternehmer und 
Vorstandsvorsitzenden fordern, wichtiger denn je. Für alle ist 
spürbar, wie sehr Veränderung Not tut. Da ist die Alterung der 
Gesellschaft, die viel zu lange unbeachtet blieb und jetzt mit hohen 
Sozialbeiträgen an den Einkommen frisst und zugleich die deutschen 
Lohnkosten treibt. Da sind die offenen Grenzen, die ein großes und 
friedliches Europa schaffen, aber auch eisige Zugluft nach 
Deutschland strömen lassen - vor allem die neuen Nachbarn nutzen ihre
Chance und ziehen Arbeitsplätze von hier ab. Da sind 80.000 
Jugendliche, die unser Schulsystem Jahr für Jahr ohne Abschluss in 
eine Welt neuer Anforderungen entlässt; und dann sechs bis sieben 
Millionen Menschen ohne regulären Arbeitsplatz, angewiesen auf den 
fürsorglichen Staat, abhängig und dadurch unfrei.
Das reicht, um Frust zu erzeugen. Reicht es auch, um Reformen 
anzugehen? Kanzler Schröder hat mit der Agenda 2010 einen Anfang 
gemacht, dann ist ihm das Gefolge abhanden gekommen. Wenn Deutschland
jetzt mutig weitergeht, so wie die Unternehmer es erhoffen, hat es 
die Chance, den Wandel zu gestalten, sonst übernimmt die 
Globalisierung das Wandeln. Das ist eine Aufgabe für die gesamte 
Gesellschaft, also auch die Verantwortung der Unternehmer. Für klare 
und konsequente Reformentscheidungen muss die neue Regierung sorgen.

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