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  • 09.02.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nato und Flüchtlinge

    Halle (ots) - Nun soll also die Nato helfen, damit keine syrischen Flüchtlinge übers Meer kommen. Vor kurzem war sie zur Stelle, um das Land vor syrischen Raketen zu schützen, die dann doch nicht kamen. Bisher hat die Nato den Schutz der EU-Außengrenzen ebenso wie die Jagd auf Schleuser und die Rettung von Menschen aus Seenot der EU und ihren Institutionen überlassen. Alles spricht dafür, dass es die Idee ihrer ...

  • 09.02.2016 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Zugunglück

    Halle (ots) - Geschehnisse wie gestern brechen den Lack auf, der unser Dasein so glänzend einhüllt. Plötzlich fühlen wir uns verletzlich. Wir, die Menschen, die jenen technischen Fortschritt erst möglich machten, dem wir uns allzu gern ausliefern und darauf setzen, dass er reibungslos funktioniert. Das Gefühl der Sicherheit wächst mit jeder neuen Errungenschaft. Der Verkehr um uns herum wird schneller. Tempo etwa ...

  • 08.02.2016 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Türkei

    Halle (ots) - Jetzt ist erst einmal Ankara dran. Die Türkei entscheidet zum guten Teil darüber, wie viele Flüchtlinge nach Europa kommen. Selbst hat sie an die drei Millionen aufgenommen. Dass sie dafür entschädigt werden will, ist verständlich. Merkel hat das Geld mühsam in der EU, man muss wohl sagen: zusammengebettelt. All zu offen allzu viel aus deutscher Tasche draufzuzahlen, wäre unklug. Darauf warten die ...

  • 08.02.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Dax

    Halle (ots) - Vieles spricht dafür, dass der aktuelle Einbruch an den Aktienmärkten weniger das Ergebnis von rationalen Erwägungen ist als von psychologisch bedingten Übertreibungen: Fallende Kurse führen zu Verkäufen, was weiter fallende Kurse zur Folge hat. Gut möglich, dass der Trend noch eine Weile andauert. Doch Einbrüche wie 2003 und 2009, als die Kurse um fast drei Viertel beziehungsweise gut die Hälfte einbrachen, sind kaum zu erwarten. Pressekontakt: ...

  • 07.02.2016 – 18:17

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Asylstreit

    Halle (ots) - Schon bei der ursprünglichen Einigung vom November hatten die Parteichefs den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge eingeschränkt, ohne zu wissen, dass der Innenminister gleichzeitig die Syrer genau jener Gruppe Schutzbedürftigen zuordnete, die aus einem Bürgerkriegsland kommen. Eine Kommunikationspanne, hieß es. Nun hat das Familienministerium nicht überprüft, ob die Ausnahmen für Jugendliche ...

  • 07.02.2016 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Energiewende

    Halle (ots) - Es wundert sehr, dass in Deutschland, wo viel Pionierarbeit für die Erneuerbaren geleistet wurde, die Bundesregierung die Energiewende bremsen und unter anderem den Ausbau von Windkraft an Land beschränken will. Dahinter steckt kurzfristiges politisches Kalkül. Es geht darum, die Laufzeiten für Kohlekraftwerke künstlich zu verlängern. Das soll vor allem dabei helfen, Arbeitsplätze bei großen ...

  • 05.02.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Asylanträgen

    Halle (ots) - Die aktuellen Zahlen illustrieren anschaulich das Drunter und Drüber, das derzeit beim Thema Flüchtlinge herrscht. Doch, es sind eben nicht nur Zahlen, um die es hier geht und die abgearbeitet werden müssen. Hinter jeder einzelnen Zahl verbirgt sich eine Lebensgeschichte, die zu prüfen ist. Wenn jetzt so getan wird, als ließen sich mit den Ankunftszentren viele liegengebliebene Fälle schnell klären ...

  • 05.02.2016 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Militär-Engagement Saudi-Arabiens

    Halle (ots) - Der Druck auf den Westen wird erhöht, sich militärisch stärker zu engagieren. Die internationale Kritik an (saudi)-arabischer Untätigkeit im Kampf gegen den IS wird entkräftet und saudische Interessensphären werden neu abgesteckt. Seit einigen Jahren lassen die Saudis keine Gelegenheit aus, um Konflikte anzuheizen. Sie intervenierten 2011 in Bahrain, lassen seit März 2015 den Jemen bombardieren, ...

  • 05.02.2016 – 18:13

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terrorwarnungen

    Halle (ots) - Sicherheitsbehörden tun sich auch deshalb schwer, weil Terrorhinweise oft kaum überprüfbar sind. Sie kommen meist von ausländischen Diensten und aus dubiosen Quellen. Angesichts wachsender Gefahren wird Deutschland um einen paradoxen Schluss nicht umhin kommen: Es wird den Sicherheitsapparat ausbauen und zugleich gelassener werden müssen. Letzteres wird sich von allein ergeben. Je häufiger Terroralarm ...