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  • 11.07.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Grüne und Steuerpolitik

    Halle (ots) - Die Frage soll nicht im Mittelpunkt des Programms stehen. Was im Mittelpunkt eines Wahlkampfes steht, bestimmen nicht die Urheber eines Programms. Das tut der politische Gegner. Und der kann die großen Träume von der Macht ganz klein häckseln. Die Sache ist noch schlimmer. Die grünen Fachpolitiker können sich nicht einmal darauf einigen, wie genau sie denn mehr Gerechtigkeit durch Erhöhung welcher ...

  • 11.07.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Brexit

    Halle (ots) - Die Unsicherheit, wie das Verhältnis zwischen London und der EU aussehen wird, darf nicht dazu genutzt werden, alte Probleme auf den Brexit zu schieben. Italiens Banken hätten längst saniert werden müssen, Spanien und Portugal täten gut daran, sich stärker um die Senkung des Defizits zu bemühen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt wurde eingerichtet, um die Mitgliedsländer zur Etat-Disziplin zu ...

  • 10.07.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Krise der italienischen Banken

    Halle (ots) - Die EU steckt im Dilemma. Pocht sie auf Einhaltung der Regeln, wie es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) anmahnt, spielt sie mit dem Feuer. Sie braucht einen starken Renzi, gerade vor dem wichtigen Referendum über den Senat, dessen Ausgang über die Reformfähigkeit Italiens entscheidet. Erlaubt sie die nächste Ausnahme wie beim Stabilitätspakt oder den Hilfen für Pleitestaaten, verliert die Politik weiter an ...

  • 10.07.2016 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Krise der italienischen Banken

    Halle (ots) - Die EU steckt im Dilemma. Pocht sie auf Einhaltung der Regeln, wie es Kanzlerin Angela Merkel (CDU) anmahnt, spielt sie mit dem Feuer. Sie braucht einen starken Renzi, gerade vor dem wichtigen Referendum über den Senat, dessen Ausgang über die Reformfähigkeit Italiens entscheidet. Erlaubt sie die nächste Ausnahme wie beim Stabilitätspakt oder den Hilfen für Pleitestaaten, verliert die Politik weiter an ...

  • 10.07.2016 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Überprüfung der Treuhand

    Halle (ots) - Das Wirken der Treuhandanstalt objektiv zu bewerten, dürfte schwierig werden. Dass eine Volkswirtschaft unter den Hammer kommt, geschieht nicht alle Tage. Für vieles gab es keine Regeln. Der gute Wille auch vieler Westdeutscher mischte sich mit Interessen, die weniger das Wohl ostdeutscher Beschäftigter als die ökonomischen Belange westdeutscher Unternehmer im Auge hatten. Und ob von der DDR-Wirtschaft ...

  • 08.07.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Gewalt in den USA

    Halle (ots) - Warum geschehen gerade in den USA immer wieder spektakuläre Gewaltverbrechen? Dabei gibt es - egal, ob dies in Dallas eine Rolle spielte -, keinen Zweifel daran, dass das laxe Waffenrecht oft ein Faktor ist. An einer Waffe an sich sei nichts Böses, argumentieren die Gegner stärkerer Kontrolle stets. Es gebe nur Menschen, die Schlimmes damit täten. Doch wenn Waffen für jeden leicht zugänglich sind, ...

  • 08.07.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Fußball-EM

    Halle (ots) - Joachim Löw kopierte nach der Niederlage im EM-Finale 2008 gegen Spanien konsequent den Ballbesitz-Stil der damals alles beherrschenden Iberer. Bis heute sträubt er sich, klassische Stürmer überhaupt nur zu berufen. Inzwischen aber, das hat die EM gezeigt, spielen sämtliche Nationen, auch die Spanier, wieder mit mindestens einer zentralen Spitze. In Deutschland, dem Land von Uwe Seeler, Gerd Müller, ...

  • 07.07.2016 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nato, Russland, Deutschland

    Halle (ots) - Ein radikaler Neubeginn in der deutschen Außenpolitik wie 1969 ist heute nicht notwendig. Aber die Wiederbelebung einer Entspannungspolitik tut not. Gerade vom Status deutscher Stabilität und Bündnistreue aus lässt sich die Initiative für ein neues Tauwetter ergreifen. Noch könnte Angela Merkel ihrem Außenminister folgen und zeigen, dass wir dazu keine neue Regierung brauchen. In Sicht ist sie ohnehin ...

  • 06.07.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD

    Halle (ots) - Die AfD aber bleibt ein unberechenbares Sammelsurium, ein Wirrwarr aus Strömungen und Stimmungen, eine Anhäufung von mehr oder weniger egozentrischen Typen. Die Partei hat sich noch lange nicht gefunden. Populismus, das kann sie. Aufregung erzeugen, Aufregung in Stimmen verwandeln. Mehr aber auch nicht. Nächstes Jahr ist Wahl und Frauke Petry will die AfD in den Bundestag führen. Das - oder besser: sie - wollen ihre innerparteilichen Widersacher verhindern. ...

  • 06.07.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Blair und Irak-Krieg

    Halle (ots) - 13 Jahre und Tausende Tote später steht nun amtlich fest, was Kritiker des Krieges von Anfang an eingewandt haben. Mal ganz abgesehen davon, dass schon 2004 ein Untersuchungsbericht dokumentierte, dass die Kriegsgründe - Massenvernichtungswaffen und Kontakte Saddam Husseins zu Al Qaida - nicht existierten. Der Bericht bestätigt die Zweifel am Sinn der militärischen Intervention. Sie hat nicht Demokratie ...

  • 04.07.2016 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Diesel

    Halle (ots) - Dabei gehört der Dieselantrieb mit hohen Emissionen giftiger Stickoxide so bald als möglich eingemottet. Wenn die Bundesregierung es mit dem Schutz des Klimas und der Gesundheit der Bevölkerung ernst meint, müsste sie handeln. Sie könnte das Steuerprivileg auf Dieselkraftstoff beseitigen. Der preiswerte Kraftstoff ist - neben geringem Verbrauch und Langlebigkeit - aus Verbrauchersicht das Hauptargument für den Kauf eines Selbstzünders. Würde der Liter ...

  • 04.07.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Farage

    Halle (ots) - Farage und Johnson entzogen sich der Verantwortung, die sie übernommen haben, als sie sich an die Spitze der Brexit-Kampagne stellten - und ihre Wähler glauben machten, sie würden Großbritannien in die neue Zukunft führen. Ihr Rücktritt kommt einem gebrochenen Versprechen gleich. Sie lockten die Hälfte der Briten, die ihnen folgte, auf eine falsche Spur. Das ist schäbig. Nun müssen andere den Karren aus dem Dreck ziehen. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 04.07.2016 – 14:49

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: Migration Unionsfraktionsvize Fuchs kritisiert Dax-Unternehmen für die zögerliche Einstellung von Flüchtlingen

    Halle (ots) - Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs, hat die Dax-Unternehmen kritisiert, weil sie bisher nur sehr wenige Flüchtlinge fest angestellt haben. "Das ist ein bisschen traurig und entspricht auch nicht den Aussagen, die etwa Daimler gemacht hat, als die ...

  • 03.07.2016 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum IS-Terror

    Halle (ots) - Die Terrorplaner wollen "abtrünnige" Regierungen strafen und "ungläubige" Ausländer töten. In der Türkei können sie beide Ziele treffen. Erdogan verkennt, dass die Türkei genauso im Visier der Dschihadisten ist wie die muslimischen Staaten Bangladesch und Irak. Er braucht deshalb jetzt im Innern den gleichen Pragmatismus wie in der Außenpolitik. Es ist höchste Zeit, die Front mit den Kurden zu ...

  • 03.07.2016 – 17:33

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Braunkohle und Vattenfall

    Halle (ots) - Die Großhandelspreise für Strom sind im Keller. EPH-Chef Daniel Kretinsky spekuliert darauf, dass sie wieder steigen. Zunächst müsse aber eine Durststrecke überstanden werden. Mal schauen, ob EPH die Geduld aufbringt. Falls nicht, könnten in der Lausitz schneller die Lichter ausgehen, als viele heute ahnen. Und die beteiligten Landesregierungen werden sich fragen müssen, warum sie sich nicht für ...

  • 03.07.2016 – 17:31

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Waffenexporten

    Halle (ots) - Im vorigen Jahr hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel versucht, solche Genehmigungen zurückzuziehen. Doch da stand entweder der Koalitionspartner im Weg. Oder die geltende Rechtslage. Das mag alles stimmen und den Minister ärgern. Was aber in seiner Macht steht: Gesetze so zu ändern, dass künftige Einzelfälle so zu entscheiden sind, dass es später keinem leidtun muss. Man kann Waffenexporte in ...

  • 01.07.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Unfall im selbstfahrenden Auto

    Halle (ots) - Es sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die von Menschen gesteuerten Autos die viel gefährlichere Technologie sind. Der Tesla-Unfall zeigt, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich zu komplett autonom fahrenden Autos zu gelangen. Um dahin zu gelangen, gibt es zwei Wege: Man versucht sofort voll-autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Das ist Googles Strategie. Oder man tastet sich über eine stetige ...

  • 01.07.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Österreich

    Halle (ots) - Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat die Bundespräsidentenwahl für ungültig erklärt, weil Formalia beim Auszählen nicht eingehalten wurden. Das ist nicht pingelig oder unverhältnismäßig. Die Wahl muss wiederholt werden, weil zumindest die Möglichkeit besteht, dass Stimmen falsch ausgezählt wurden. Sie muss erst recht wiederholt werden, wenn all das auch noch gehäuft passiert, in ...

  • 01.07.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil im Fall Reker

    Halle (ots) - Das Verbrechen war eine von mehr als 13 800 rechtsextremen Straftaten im Jahr 2015, eine der blutigsten, aber eben doch nur eine von vielen. Nur die Brutalität unterscheidet das Attentat von anderen fremdenfeindlichen Verbrechen im vergangenen Jahr, die Gesinnung des Täters hingegen entspricht dem Hass, der vor Flüchtlingsheimen aufmarschiert. Der Attentäter von Köln steht nicht nur für sich, er ist ...

  • 30.06.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Boris Johnson

    Halle (ots) - Johnson ist ein charismatischer, exzentrischer, selbstbezogener Mensch. Das konnte jeder wissen, der seinen Aufstieg und seine Politik in den vergangenen Jahren verfolgt hat. Johnson war für einige Jahre Bürgermeister der Weltmetropole London. Geprägt oder verändert hat er seine Stadt nicht. London wuchs ganz ohne sein Zutun wie eh und je. Für den Brexit hat Johnson allein deshalb geworben, weil er ...