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  • 06.12.2016 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pisa-Studie

    Halle (ots) - Noch immer bestimmt die soziale Herkunft in Deutschland wesentlich über die Bildungschancen mit. In Zeiten des demografischen Wandels ist das nicht nur unfair, sondern geradezu dumm. Auch der Abstand zwischen Kindern mit Migrationshintergrund zu den Altersgenossen ist zu groß. Mittelmaß in der Bildung reicht nicht. Jetzt muss Deutschland alles tun, um die ins Bildungssystem zu integrieren, für die es ...

  • 05.12.2016 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Italien und Euro

    Halle (ots) - Ein Fall in die Staatspleite wäre unbezahlbar und gerade deswegen eine kaum zu bewältigende Notsituation für die EU. Dass die Euro-Finanzminister ebenso wenig wie die europäischen Regierungen aufgescheucht reagierten, zeigt aber auch: Vorerst sieht nichts nach einem Absturz Italiens aus. Der Tag nach dem Votum in Italien scheint schlimme Befürchtungen Lügen zu strafen: Es zeichnet sich keine Euro-Krise ...

  • 02.12.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gabriel-Wagenknecht

    Halle (ots) - Es gibt eine wachsende Dichte an Gesprächskontakten, die nicht selten von der SPD ausgehen. Umgekehrt kommen moderate Signale vom einstigen SPD- und Linksparteichef Oskar Lafontaine. Ihm wird maßgeblicher Einfluss auf seine Frau Sahra Wagenknecht nachgesagt. Trotzdem bedeutet das alles nicht, dass ein Linksbündnis wahrscheinlicher wird. Die Wagenknecht-skeptische grüne Führungsebene neigt eher zu ...

  • 02.12.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nico Rosberg

    Halle (ots) - Mit Nico Rosberg verlässt ein Rennfahrer die Bühne, der richtig viel im Kopf und deshalb viele Perspektiven hat. Einer, dem man abkaufen kann, dass er sich für sein Leben mehr vorstellen kann als das gut bezahlte, aber erschöpfende Renn-Business, etwas anderes als die merkwürdige Parallelwelt Fahrerlager, die mit dem wahren Leben wirklich gar nichts gemein hat. Dieser Rücktritt ist eine ...

  • 02.12.2016 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kaiser's Tengelmann

    Halle (ots) - Die Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel nimmt zu. Immerhin halten die in Deutschland ungewöhnlich starken Discounter Aldi und Lidl den Preisdruck aufrecht. Vor allem Aldi will stärker auf höherwertige Produkte setzen und drängt damit zunehmend auf das Terrain der klassischen Supermärkte. Dies erlaubt die Hoffnung, dass Edeka auch in Zukunft die Preise nicht nach Belieben anheben kann. ...

  • 28.11.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Olmpia im TV

    Halle (ots) - Das erzeugt Spannung zwischen dem amerikanischen Rechteinhaber Discovery und den deutschen TV-Anbietern ARD und ZDF. Letztere sagen, sie seien bis an die Schmerzgrenze gegangen, um die Sublizenzen für die Spiele von 2018 bis 2024 zu erwerben. Von 100 Millionen Euro war die Rede. Aber die Forderungen der Discovery-Manager, die den Zuschlag für den europäischen Markt vom Internationalen Olympischen Komitee ...

  • 28.11.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu NS-Urteilen

    Halle (ots) - Es ist auch eine Grundsatzentscheidung: Nach mehr als einem halben Jahrhundert hat die deutsche Justiz rechtskräftig anerkannt, dass auch Wachleute und andere Mordhelfer des NS-Regimes unentbehrliche Teile des "Tötungsapparats" waren und damit - wie im Fall Gröning - einen "unmittelbaren Bezug zu dem organisierten Tötungsgeschehen" in den Vernichtungslagern hatten. Man kann das als späte Einsicht ...

  • 28.11.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Asylrechtsverschärfung

    Halle (ots) - Es ist ein Stakkato der Zurückweisung. Schluss mit der Willkommenskultur ist die Botschaft, und die Wirkung ist die einer Ohrfeige für die Kanzlerin. Angela Merkel wird die Demütigung hinnehmen. Es ist ihre Versöhnungsgabe an die CSU, die sie an ihrer Seite braucht im Bundestags-Wahlkampf. Die kann sich als Sieger fühlen - allerdings um den Preis eines verwüsteten innerparteilichen Spielfelds. Es ist ...

  • 27.11.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Kuba

    Halle (ots) - Für die Kubaner kommt es ja nicht mehr auf die Ideologien von Gestern an. Für sie fragt sich, was nach dem Castro-Regime kommt - Fidels Bruder und Nachfolger Raul ist ja schon 85. Nach Lage der Welt steht ein demokratischer Sozialismus nicht bereit, dem Land auf die Sprünge zu helfen. Dass aber der Kapitalismus Garant für Wohlstand und Demokratie ist, muss mit Blick auf Nordamerika leider auch bezweifelt werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut ...

  • 27.11.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Grüne/Ströbele

    Halle (ots) - Ihr einziges Interesse besteht darin, der AfD ein Beinchen zu stellen. Das ist das Gegenteil von souverän. So macht man diese Protestpartei immer wieder neu interessant. Die Grünen sollten Christian Ströbele seine Ruhe gönnen, lieber eine junge Frau aufstellen und die AfD politisch bekämpfen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 25.11.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Die Beziehungen zur Türkei bleiben auf absehbare Zeit beschädigt, und Deutschland und die EU werden sich darauf einstellen müssen, dass das Flüchtlingsabkommen nicht mehr lange Bestand haben wird. Den Schaden hat am Ende aber vor allem die türkische Zivilgesellschaft. Die Flüchtlingszahlen werden steigen. Unter den Fliehenden werden viele Türken sein, die in ihrem Land wirtschaftlich darben und ...

  • 25.11.2016 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Kleinen Waffenschein

    Halle (ots) - Einzelne Gruppen hatten zuletzt durchaus Grund zur Sorge: Frauen am Kölner Hauptbahnhof zum Beispiel oder Flüchtlinge in Sachsen. Es hat auch wenig Sinn, Menschen ihre Ängste einfach ausreden zu wollen. Es handelt sich in der Regel ja um Erwachsene. Nur: Aus der kriminellen Realität in Deutschland lassen sich diese Ängste kaum herleiten. Sie müssen ihre Wurzeln andernorts haben - in einer zunehmenden ...

  • 25.11.2016 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Rentenkonzept

    Halle (ots) - All diese Maßnahmen weisen die richtige Richtung, in Euro und Cent aber bringen sie wenig bis nichts. So wird die gesamtdeutsche Rentenangleichung in ihrer Wirkung viele enttäuschen. Zwar steigt der Wert jedes angesammelten Rentenpunktes im Osten allmählich auf den Westwert an, zugleich werden aber die im Osten noch immer niedrigeren Arbeitseinkommen nicht mehr für die Rentenberechnung hochgewertet. ...

  • 24.11.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Martin Schulz

    Halle (ots) - Als Kanzlerin Angela Merkel jetzt erklärte, dass sie bei der Bundestagswahl im Herbst noch einmal antreten wolle, kommentierten die SPD-Oberen das mit der Bemerkung, die CDU-Chefin sei "nicht mehr unschlagbar". Das mag sein - setzt aber voraus, dass die Sozialdemokraten auch eine klare personelle Alternative anbieten. Das tun sie bisher nicht. Und nach dem, was aus dem Willy-Brandt-Haus nach außen dringt, ...

  • 23.11.2016 – 18:13

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa

    Halle (ots) - Billigflieger machen sich immer stärker breit. Die Lufthansa versucht sie mit ihrer Tochter Eurowings zu imitieren, inklusive ganz anderer Arbeitsbedingungen. Diese Entwicklung will die VC stoppen und sicherstellen, dass auch in der Billigsparte der sogenannte Konzerntarifvertrag mit seinen üppigen Konditionen auch in puncto Betriebsrenten und Vorruhestand uneingeschränkt gilt. Ist es doch sehr ...

  • 23.11.2016 – 18:11

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD und Lobbyismus

    Halle (ots) - Ministern wird zwar selten zugejubelt, aber in der Demokratie ist der Zugang zu ihnen wertvoll. Firmen und Lobbyisten sprechen bei ihnen vor, um für ihre Anliegen zu werben. Das ist insoweit in Ordnung. Wenn aber der Zugang zu politischen Entscheidern über Geld geebnet wird, heißt das: Interessen, hinter denen viel Geld steht, haben eine Chance, gehört zu werden. Das ist ungerecht. Dass Minister und ...