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  • 01.10.2017 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Jamaika-Koalition

    Halle (ots) - Nicht zuletzt aus der Sorge heraus, von der letztlich mächtigeren Union über den Tisch gezogen zu werden, ziehen Ökologen und Liberale, was das Verfahren angeht, schon mal an einem Strang. Das wäre so vor zwei Monaten undenkbar gewesen und zeigt, wie lernfähig beide Parteien sind, die erlebt haben, dass sowohl die FDP als auch die SPD von der Merkel-Union in Koalitionen zerlegt wurden. Das soll den ...

  • 01.10.2017 – 18:21

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

    Halle (ots) - Leider sind weder aus Madrid noch aus Barcelona Signale zu hören, die auf ein Ende dieser Eskalation hoffen lassen. Das sind keine guten Aussichten, weder für Katalonien, noch für Spanien. Und auch nicht für Europa, das bisher diesem lodernden regionalem Brand ungerührt zuschaut. Dabei könnte dieser Konflikt bald auch andere Unabhängigkeitsbewegungen in Europa, wie etwa im spanischen Baskenland oder ...

  • 29.09.2017 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schröder und Rosneft

    Halle (ots) - Rosneft wird vom Kreml kontrolliert und von Staatschef Wladimir Putin als Hebel für die russische Außenpolitik eingesetzt. Das weiß Alt-Kanzler Schröder natürlich, und deshalb muss man davon ausgehen, dass es ihm egal ist, wie er in Deutschland wahrgenommen wird. Solange das Geld stimmt. Das sei Schröder vergönnt. Es darf nur niemand an das von ihm selbst verbreitete Märchen glauben, er mache den ...

  • 29.09.2017 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu rot-roter Opposition

    Halle (ots) - Es ist alles andere als dumm, dass die neue Fraktionschefin ein paar freundliche Worte in Richtung Linke sendet. Wenn die SPD irgendwann mal wieder erfolgreich einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin aufstellen will, muss sie den Wählern glaubhaft machen, dass sie Machtoptionen hat. Strategisch wäre die SPD in einer besseren Lage, wenn sie mehrere Möglichkeiten hätte: von einer Ampel bis hin ...

  • 29.09.2017 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

    Halle (ots) - Spaniens konservative Regierung, die durch mangelnden Dialog ihren Teil zur Katalonien-Krise beitrug, wird sich um Lösungen bemühen müssen: Und diese können nur zusammen mit dem katalanischen Volk gefunden werden. Es ist unbestritten, dass die große Mehrheit der 7,5 Millionen Katalanen ein Referendum nach schottischem Vorbild über den Status ihrer Region wünscht, um diesen Autonomiestreit zu lösen. ...

  • 29.09.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: Plagiats-Vorwürfe gegen Marketingchef

    Halle (ots) - Halle - Halles Stadtmarketing-Chef Stefan Voß gerät unter Druck. In der Gesellschafterversammlung der Stadtmarketing GmbH wurden gegen den 52-Jährigen Plagiats-Vorwürfe erhoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitaguasgabe). Voß soll demnach für eine Präsentation des künftigen Tourismuskonzepts für Halle ...

  • 26.09.2017 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Außenpolitik

    Halle (ots) - Tatsächlich sind die Atomwaffentests durch das Regime in Pjöngjang und die Beförderung regionaler Auseinandersetzungen durch die Machthaber in Teheran äußerst beunruhigend. Doch immer stärker drängt sich der Verdacht auf, dass es Trump gar nicht um die Eindämmung der Konflikte geht. Wie sonst soll man seine maßlose Drohung mit der Zerstörung eines ganzen Landes deuten? Und seine lautstarke ...

  • 26.09.2017 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Petry

    Halle (ots) - Offen ist, was sie nun vorhat, auch das ist Teil der Dramaturgie. Vielleicht gründet sie wirklich eine neue Formation. In etlichen Landesverbänden und Landtagsfraktionen brodelt es, spalten sich AfD-Politiker ab oder treten aus, vielleicht kann sie auch ein paar Bundestagsabgeordnete für sich gewinnen. Doch das Versprechen einer "echten konservativen" Politik ist nicht sonderlich attraktiv, das hat auch ...

  • 25.09.2017 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika

    Halle (ots) - Alle anderen Optionen wären noch schlechter. Neuwahlen wirken, als wolle die Politik sich ein anderes Volk wählen - wovon Populisten profitieren. Eine neue Große Koalition wäre ein Schritt zu Verhältnissen wie in Österreich: Konservative und Sozialdemokraten teilen sich die Macht so lange, bis die Rechte so lange die Agenda vorgibt, bis sie mitregiert. Jamaika bietet die Chance, dass die Union von Liberalen und Ökos wenigstens bei den gemeinsamen ...

  • 25.09.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD

    Halle (ots) - Der neue Bernd Lucke heißt Frauke Petry, ist AfD-Chefin, hat in Sachsen gerade eines von drei Direktmandaten ihrer Partei für den Bundestag geholt - und erklärt, dass sie der Fraktion nicht angehören wird. Eine Parteivorsitzende, die sich öffentlich von ihrer Partei lossagt - das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Frauke Petry dürfte die längste Zeit AfD-Chefin gewesen sein. Die Quittung wird sie auf dem nächsten Parteitag bekommen. Die ...

  • 25.09.2017 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundestagswahl und Osten

    Halle (ots) - Existenziellen Fragen sind im Osten für mehr Menschen drängender - und die AfD entsprechend stärker - weil der Osten immer noch hinterherhinkt. Ändert man das, verringert sich auch der Zulauf zu den Populisten. Es ist wichtig, dass in der neuen Bundesregierung jemand den Osten glaubwürdig vertritt. Nicht in der zweiten Reihe als Ostbeauftragter, der einmal im Jahr den Rückstand nachmisst. Sondern ...

  • 24.09.2017 – 20:27

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundestagswahl und SPD

    Halle (ots) - Es ist Zeit für die Sozialdemokraten, sich wieder ihrer eigentlichen Wurzeln zu besinnen und sich zu modernisieren. Den klassischen "kleinen Mann", den Arbeiter aus dem Namen "Arbeiterpartei" gibt es kaum noch. Und wenn dann nicht in den Massen, die für ein Comeback als Volkspartei nötig wären. Die Partei, von der bisweilen bei einer Mitte-Links-Kanzlerin nicht klar war, wofür sie überhaupt noch ...

  • 24.09.2017 – 20:26

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundestag und Koalition

    Halle (ots) - Auch wenn man die Ergebnisse der Bundestagswahl vielleicht mit einem politischen Erdbeben vergleichen kann, an der alten und neuen Kanzlerin Angela Merkel führt kein Weg vorbei. Der CDU als stärksten Kraft im neuen Parlament bleiben rein rechnerisch zwei Regierungsoptionen: Entweder die Große Koalition wird im Kleinen fortgesetzt oder die Union geht ein Bündnis mit der FDP und den Grünen ein. Es spricht ...

  • 24.09.2017 – 20:26

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Abgasskandal

    Halle (ots) - Jetzt wird auch noch bekannt, dass für all das am Ende die Allgemeinheit aufkommen muss: Die Unternehmen können die Kosten für die Updates einfach beim Fiskus geltend machen und so ihre Steuerlast reduzieren. Den Bürgern bleibt die Hoffnung, dass die Justiz ihrer Verantwortung gerecht wird. Bei den Gerichten sind Schadenersatzklagen anhängig, in vielen Städten stehen Fahrverbote im Raum. Es geht um ...

  • 22.09.2017 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Macrons Reformen

    Halle (ots) - Frankreich leidet seit vielen Jahren an einer unerträglich hohen Arbeitslosigkeit. Während andere europäische Staaten wie Deutschland von der guten Weltkonjunktur profitierten, kam Frankreich bisher kaum vom Fleck. Die kommende deutsche Bundesregierung wäre klug beraten, den Kurs des Präsidenten aktiv zu unterstützen - indem sie den Weg frei macht für mehr Investitionen in Deutschland und Europa. Wer ...

  • 22.09.2017 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bundestagswahl

    Halle (ots) - Ganz sicher ist das höchste Parlament reformbedürftig. Das gilt für die verschiedenen Gremien und die Transparenz der Entscheidungen genauso wie für die Privilegien der Abgeordneten. Da ist allerlei zusammengekommen in den Jahrzehnten, was für Wähler nicht mehr nachvollziehbar ist. Nur weil das so ist, gibt es aber noch lange keinen Grund, das gesamte System der Demokratie infrage zu stellen. Hass und ...

  • 22.09.2017 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundesrat und Raser

    Halle (ots) - Bundestag und Bundesrat haben mit neuen und drastischen Strafandrohungen reagiert. Gut so. Wer offenen Auges Leib und Leben seiner Mitmenschen riskiert, hat nicht nur am Steuer nichts verloren. Man muss solchen Personen die Freiheit entziehen, um die Gesellschaft zu schützen. Günstigenfalls bietet die Haft den Tätern Gelegenheit, zu Einsichten zu gelangen und Buße zu tun. Eine ganz andere Frage ist, ob ...