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  • 06.05.2019 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Handregel im Fußball

    Halle (ots) - In der Bundesliga schlagen aber wöchentlich die Wellen hoch, weil Referees regelmäßig patzen. Umso ärgerlicher wird das Ganze, wenn auch der Videoassistent falsche Ad-hoc-Entscheidungen, die menschlich passieren, dann nicht regelkonform korrigiert. Das Tohuwabohu ist nicht vermittel- und erklärbar. Und es kostet manchmal existenziell wichtige Punkte. Das macht es zum Grundsatzproblem. Ganz ...

  • 06.05.2019 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Streit über das Abitur

    Halle (ots) - Die Frage ist: Was ist der Kanon an Wissen, den heute tatsächlich noch jeder aus der Schulzeit mitnehmen sollte? Welche Fähigkeiten müssen wir den Schülern vermitteln in Zeiten, in denen sich alles Wissen blitzschnell googeln lässt? Dabei ist es auch wichtig, dass das Abitur bundesweit vergleichbar ist. Mit dem gemeinsamen Aufgabenpool, aus dem sich die Länder bedienen können, ist ein Anfang gemacht. ...

  • 06.05.2019 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Artensterben

    Halle (ots) - Dank des IPBES-Berichts weiß die Welt, wie dramatisch die Lage bereits ist. Die 7,6 Milliarden Menschen verbrauchen die natürlichen Ressourcen und verändern die Oberfläche der Erde in einer Schnelligkeit, die die Fähigkeit der Natur zur Selbsterneuerung übersteigt. Es geht längst nicht mehr nur darum, ob einzelne Arten überleben können oder nicht. Zunehmend drohen ganze Ökosysteme instabil zu ...

  • 05.05.2019 – 17:49

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Enteignungsdebatte

    Halle (ots) - Die Debatte um Enteignungen ist eine Art politisches Wunder: Die CDU ist dankbar für das unerwartete Wahlkampfgeschenk, das ihren Klassiker ,Freiheit statt Sozialismus' wieder aktuell macht. Und SPD-Landeschef Lischka prophezeit, dass am Ende die SPD gestärkt aus der Debatte gehen wird. Kann das sein? Ein Streit, der beiden Parteien nutzt? ...

  • 05.05.2019 – 17:48

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Brexit

    Halle (ots) - In Theresa Mays Angebot steckt jene Art von schmerzhaftem Kompromiss, ohne den es auf der Insel nicht gehen wird. Wer meint, er könne auf Maximalpositionen beharren und obendrein sein politisches Süppchen kochen, wird nicht nur einen geordneten Brexit verspielen, sondern auch die eigene Macht. Und wenn es ganz schlecht läuft - und in Großbritannien läuft es schon lange sehr schlecht -, verspielt er auch ...

  • 05.05.2019 – 17:47

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Impfpflicht

    Halle (ots) - Eines muss man Jens Spahn lassen: Wenn der Gesundheitsminister ein Problem oder Missstände sieht und von einer Lösung überzeugt ist, lässt er nicht locker, sondern handelt. Er legt in einem für die Regierung ungewohnten Tempo Gesetzesvorschläge vor. So jetzt auch geschehen mit der Impfpflicht. Worüber seit Jahrzehnten ohne Ergebnis diskutiert wurde, soll jetzt Realität werden. Eine Impfpflicht ist 50 ...

  • 03.05.2019 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Orban und Salvini

    Halle (ots) - Das Duo, das sich für so wichtig hält, sucht intensiv nach Möglichkeiten, künftig im Europa-Parlament zu kooperieren. Die Mitgliedschaft von Orbáns Partei Fidesz in der konservativen Europäischen Volkspartei EVP, die auch nach der Europawahl Ende Mai die meisten Abgeordneten in Straßburg stellen dürfte, ist derzeit suspendiert. Er sucht Partner für die Zeit nach dem endgültigen Bruch mit der EVP, ...

  • 03.05.2019 – 17:45

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu gewaltbereiten Rechten

    Halle (ots) - Die zentrale Herausforderung der Sicherheitsbehörden besteht in der Identifizierung dessen, was heute als rechtsextrem zu gelten hat. Denn wenn ein wachsender Teil der einstigen politischen Mitte die Affekte von Rechtsextremisten teilt, dann fällt es der Mitte naturgemäß schwer, die Abgrenzung nach Rechtsaußen vorzunehmen. Dabei beginnt Rechtsextremismus nicht erst bei militanten Umsturzfantasien, ...

  • 02.05.2019 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mitgliederschwund bei den Kirchen

    Halle (ots) - Die Kirchen haben eine klare Botschaft, sie sind gut vernetzt in Städten und auf dem Land, zählen auf viele Freiwillige. Trotzdem verlieren viele Christen die Bindung zur Kirche, wenn sie ins Arbeitsleben eintreten oder Familien gründen. Die Kirche lebt stattdessen finanziell von den Besserverdienenden und den Alten. Das reicht nicht und zwingt die Kirchenoberen auf neue Gleise. Die Kirche muss zusehen, ...

  • 02.05.2019 – 18:22

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kühnert

    Halle (ots) - Wirtschaftspolitisch, das ist wahr, liegt Kühnert schief. Seine Ideen zur "Kollektivierung" von BMW bis zum Verbot, mehr als nur die eigene Wohnung erwerben zu können, würden die Wirtschaft bremsen, dem Standort Deutschland schaden und damit auch dem hiesigen Sozialstaat. Es bleibt dabei, auch wenn Linke aller Schattierungen es nicht gerne hören: Alles Geld, das verteilt werden soll, muss zunächst ...

  • 25.04.2019 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur "Mitte-Studie"

    Halle (ots) - Und trotzdem macht man es sich zu leicht, wenn man die Ausbreitung des Populismus so abtut - oder sie der Debatte zuschreibt, die nach der großen Flüchtlingsaufnahme von 2015 und 2016 Deutschland spaltete. Denn die Wut der Gelbwesten in Frankreich, das Votum für den Brexit und die Wahlsiege der Populisten Trump in den USA und Bolsonaro in Brasilien lassen sich damit nicht erklären. Sehr wohl aber damit, ...

  • 25.04.2019 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kim und Putin

    Halle (ots) - Putin und Kim wissen, dass sich die Korea-Frage nur international lösen lässt. In Wirklichkeit hatten die beiden starken Männer vor allem ein gemeinsames Ziel: Sie wollten auf der Weltbühne Präsenz zeigen. Für Kim ist der oft erprobte Ansatz, irgendeine Art von Macht zu demonstrieren, existenziell. Er hat wenig zu verlieren. Also führt er am liebsten seine nuklearen Folterinstrumente vor, stets ...

  • 24.04.2019 – 17:45

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: Kulturpolitik/Sachsen-Anhalt/Oper Halle/Preis Oper Halle und Puppentheater Magdeburg erhalten Theaterpreis des Bundes

    Halle (ots) - Die Oper Halle gehört zu den elf Theatern, die mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet werden. Das meldet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Mitteilung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU. Die Ehrung ist mit jeweils 75.000 Euro dotiert. Doppelte ...

  • 24.04.2019 – 17:30

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Boris Palmer und der Bahn

    Halle (ots) - Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat das Motiv nun aufgegriffen, als er die Internet-Startseite der Bahn kritisierte: "Alte weiße Männer" kämen als Bahnreisende offenbar nicht vor. Und man müsse fragen, welche Gesellschaft die Bahn damit abbilden wolle. Dabei muss man fragen, welches Gesellschaftsbild Palmer hat. Bei wie vielen älteren weißen Männern wäre die Werbung in seinen Augen in ...

  • 24.04.2019 – 17:28

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Rente mit 63

    Halle (ots) - Laut Bundesregierung verabschieden sich die Deutschen im Schnitt mit 64,0 Jahren in den Ruhestand. Zweifelsohne ist das eine Steigerung gegenüber dem Beginn des Jahrtausends, als das Renteneintrittsalter noch bei 62,3 Jahren gelegen hatte. Doch es ist weit weniger als notwendig. Nach Ende des kommenden Jahrzehnts wird die Rente mit 67 für alle Neurentner Realität sein. Und wer die Regelaltersgrenze nicht ...

  • 24.04.2019 – 17:26

    Mitteldeutsche Zeitung

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ökobilanz von E-Autos

    Halle (ots) - Mit wissenschaftlichen Standards hat es nichts zu tun, vergleicht man die Kohlendioxid-Emissionen eines Diesel-Pkw mit 194 PS mit denen eines E-Autos mit mindestens 350 PS. Es soll suggeriert werden, dass batterieelektrische Autos nichts bringen. Das haben wir schon öfter gehört: Von der Autolobby und von deutschen Autobauern, denen es darum geht, fröhlich weiter zu machen wie bisher. Aber zum Glück hat ...