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Ausgebrummt: "planet e." im ZDF über das Insektensterben

Erdhummeln kämpfen um Nektar. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDF/Norbert Porta"

Mainz (ots) -

"Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland": Welche Folgen hat das
für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es? Am Sonntag, 17. 
September 2017, 16.30 Uhr, nimmt die Umwelt-Doku-Reihe "planet e." im
ZDF das weiter voranschreitende Sterben der Insekten in den Blick, 
das eine Kettenreaktion auslöst: Auch viele Vögel sind dadurch 
bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat 
sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten
sind regional völlig verschwunden. 

Allein die Biomasse der Insekten Nordrhein-Westfalens hat sich nach 
Messungen an 88 Standorten in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 
80 Prozent verringert. Noch nie wurde ein solcher Verlust beobachtet 
- auch nicht zu Zeiten, als das Insektizid DDT in der Landwirtschaft 
eingesetzt wurde. Die Ursachen für das Insektensterben liegen unter 
anderem in der Intensivierung der Landwirtschaft: Immer größer werden
die Flächen, immer mehr Monokulturen entstehen. 

Strukturreiche Landschaften werden vernichtet, Biotope zerstört. Auch
beim Einsatz von Pestiziden werden selten die Lebensverhältnisse der 
Insekten berücksichtigt, mithin die erlaubte Dosis viel zu hoch 
bemessen. Zusammen mit der Veränderung der Kulturlandschaften haben 
insbesondere die Spezialisten unter den Insekten wegen des 
Klimawandels kaum Zeit zur Anpassung und sterben aus. Der Einsatz 
großer Mengen von Dünger, die zunehmende Lichtverschmutzung in 
unseren Städten und der stetig anwachsende Verkehr geben den Insekten
den Rest. 

Wie Landschaften ohne Insekten aussehen, zeigen die "planet 
e."-Autoren Andreas Ewels und Norbert Porta beim Besuch in der 
chinesischen Provinz Sichuan. Diese ist nicht nur für ihre Pandas 
bekannt, sondern auch für ihre saftigen Birnen. Doch seit einigen 
Jahren fehlen die Bienen als Bestäuber. Menschen müssen ihre Arbeit 
übernehmen und bestäuben die Blüten mit kleinen Pinseln aus 
Entendaunen.

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