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Syriens kulturelles Erbe: ZDF-"Terra X"-Doku über Palmyra

Ein Zeitdokument: der Bel-Tempel, Heiligtum des höchsten Gottes in Palmyra, im Jahr 2011 - vier Jahre vor seiner Zerstörung durch Söldner des sogenannten Islamischen Staates. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter ...

Mainz (ots) - "Stunde Null" heißt das vom Deutschen Archäologischen Institut ins Leben gerufene internationale Projekt zur Rettung Palmyras. Erstmals schildert ein Film den Angriff des IS auf die Kulturstätte im Detail und wirft die Frage auf, wie das kulturelle Erbe Syriens bewahrt werden kann. Die "Terra X"-Dokumentation "Die Rettung Palmyras" zeigt am Sonntag, 17. September 2017, 19.30 Uhr, im ZDF die Ruinenstadt Palmyra vor und nach ihrer Zerstörung und zeichnet ihren erfolgreichen Weg zur globalen Handelsmacht der Antike nach.

Der Film erzählt von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der syrischen UNESCO-Weltkulturstätte. In der Antike war Palmyra ein globales Handelszentrum im Grenzgebiet zwischen Römischem Imperium und Persischem Reich. Dort trafen Orient und Okzident aufeinander, die Metropole war ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Im syrischen Bürgerkrieg gerät Palmyra als Symbol der Vielfalt und Toleranz ins Visier der fanatischen Gotteskrieger des so genannten Islamischen Staates. Die Terrormiliz zerstört die wichtigsten Bauwerke, darunter auch den weltberühmten Bel-Tempel. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass sich die Terrormiliz darüber hinaus am illegalen Handel mit antiken Kulturgütern beteiligt.

Forscher in Syrien, Deutschland und anderen Ländern arbeiten zurzeit an einer genauen Bestandsaufnahme der Schäden in Palmyra. Auf Grundlage dieser Daten entwickeln sie Pläne für einen möglichen Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg.

Die Dokumentation zeigt nicht nur den Zustand der Ruinenstätte vor der Zerstörung durch den IS, sondern auch, welche Bauwerke bei den Kämpfen beschädigt und welche nach der Eroberung systematisch gesprengt wurden. Der Film liefert einen Beitrag zur Diskussion, welche Bedeutung die Rettung von Kulturgütern im Angesicht von Not und Leid haben kann - sie könnte ein Symbol für den Neuanfang in Syrien werden.

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