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Aufruf zum Grippeschutz: DAV-Vorsitzender Becker geht mit gutem Beispiel voran

Aufruf zum Grippeschutz: DAV-Vorsitzender Becker geht mit gutem Beispiel voran
Dr. Theda Napp impft Fritz Becker am ABDA-Stand auf der expopharm 2017 in Düsseldorf. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7002 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände/ABDA/Hinz"

Düsseldorf (ots) - Für die kommende Wintersaison steht der Impfstoff gegen Grippe (Influenza) ab sofort im gesamten Bundesgebiet ohne Lieferengpässe bereit. Im Kampf gegen die Impfmüdigkeit in der Gesellschaft ruft der Deutsche Apothekerverband (DAV) zum konsequenten Grippeschutz auf. "Lassen Sie sich jetzt gegen Grippe impfen. Das schützt nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre Familie und die ganze Gesellschaft", sagte der DAV-Vorsitzende Fritz Becker heute vor Beginn des Deutschen Apothekertages in Düsseldorf. Becker ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich selbst impfen. "Impfungen gegen Grippe sind die wichtigsten saisonalen Impfungen, besonders für Senioren, chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal. Da die höchste Erkrankungsgefahr in den Wintermonaten besteht, ist eine rechtzeitige Impfung im Herbst ratsam."

"Die Liefersituation ist entspannt, so dass ausreichend Impfstoffe gegen Grippe zur Verfügung stehen", sagte der DAV-Vorsitzende. Zur weiteren Verbesserung der Versorgung soll das Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG) beitragen, durch das Exklusivverträge von Krankenkassen mit einzelnen Herstellern verboten wurden. Die Wahl des Impfstoffes liegt damit wieder beim Arzt. Die Apotheken versorgen die Ärzte per Sprechstundenbedarf mit Impfstoffen und klären Patienten auf, derzeit z.B. in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Im Jahr 2016 wurden 12,4 Mio. Grippe-Impfdosen im Wert von 152 Mio. Euro von den gesetzlichen Krankenkassen über öffentliche Apotheken bezogen. Bei den Bundesländern liegt Sachsen-Anhalt mit 338 Impfdosen pro 1.000 Versicherte vor Sachsen (307) und Brandenburg (302). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 165 (Stand: 2016).

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