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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu "Apple/iPhone X"

Regensburg (ots) - Da sind sie wieder: die berühmten drei Worte! Apple-Chef Tim Cook wählte wählte die legendäre Einleitung seines Vorgängers Steve Jobs und kündigte zum Abschluss der Produktpräsentation "One more Thing..."an. Jobs hatte so stets die Präsentation einer zuvor geheimgehaltenen Neuerung eingeleitet. Was sollte nun Tim Cook präsentieren? Das neue iPhone 8 hatte er ja bereits Minuten zuvor der andächtigen Gästeschar entgegengehalten. Und das war nun wirklich nicht der große Wurf. Hatte er etwa das lange erwartete Apple-Auto in der Hinterhand? Einen Apple-Fernseher? Vielleicht sogar eine Zeitmaschine? Es gibt sicherlich eingefleischte Apple-Fans, die ihrem Lieblings-Technikkonzern selbst das zutrauen ("It's amaaaaazing!"). Nein, Tim Cook präsentierte gleich noch ein iPhone - das iPhone X. Und das hatte wenigstens eine bahnbrechende Neuerung zu bieten: Es erkennt das Gesicht seines Besitzers und entsperrt sich automatisch, wenn dessen Antlitz vor einer im Display verbauten Infrarotkamera erscheint. Dass dieses Gimmick dann ausgerechnet auf der Bühne anfangs nicht funktionierte? Geschenkt - das war der Vorführeffekt. Apple hat das Rad wenigstens ein klitzeklein wenig neu erfunden. Diese Leistung lässt sich das Unternehmen fürstlich honorieren. Das iPhone X wird in Deutschland wohl 1149 Euro beziehungsweise 1319 Euro kosten. Es ist das teuerste iPhone-Modell aller Zeiten. Aber egal: Ich und wohl noch 100 Millionen weitere Menschen werden es wieder haben wollen.

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