Wort & Bild Verlag - Apotheken Umschau

Dubiose Krebstherapien: Vorsicht vor falschen Heilsversprechen

Baierbrunn (ots) - Experten warnen vor unseriösen Anbietern alternativer Krebstherapien, die die Lage von Tumorpatienten ausnutzen. Leider seien unter ihnen auch Ärzte, sagt Professor Wolfgang Hiddemann, Krebsexperte am Klinikum der Universität München, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Die Anbieter von den in der Regel privaten Kliniken, Zentren und Praxen treten dabei oft hochprofessionell auf. Ihre Internetseiten wirken seriös, zitiert werden berühmte Forscher und wissenschaftliche Studien. "Das klingt zunächst gar nicht so esoterisch, sondern so, als ob man Zugang zu ganz neuen Methoden bekommt, die möglicherweise wirksamer sind", schildert Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. Am Ende stehen oft enttäuschte Hoffnungen und ein erheblicher finanzieller Verlust. Nicht selten belaufen sich die Kosten auf mehrere Zehntausend Euro. Bleibt die Behandlung erfolglos und finden Betroffene oder die Hinterbliebenen die Kraft, vor Gericht zu ziehen, sind die Erfolgschancen gering. Selbst wenn alles dagegen spricht, dass die Methode wirkt, kommt der Anbieter meist ungeschoren davon.

In der neuen "Apotheken Umschau" schildern Experten Strategien der Anbieter und erklären, warum auch manch angeblich wissenschaftlich fundierte Therapie dubios ist.

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Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 9/2017 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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